Schreiben um zu verstehen, zu zweifeln, sich zu wundern, zu staunen, sich zu ärgern, zu lachen...                                

 

                                                      MICHAELA SCHONHÖFT

                                                                                                                              


 

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 "Feierabend" ist ein Plädoyer für mehr Muße, Pausen, Urlaube, Sabatticals, Kurztrips, Hobbys, Cocktailstunden, Grillabende! Arbeit nimmt - meist aus finanziellen Gründen - viel zu viel Zeit im Leben ein. Sie soll zudem sinnhaft, erfüllend, bereichernd sein. Der wohlverdiente Feierabend lässt sich darüber kaum noch genießen. Doch genau das sollten wir und zwar ohne schlechtes Gewissen! 

Feierabend ist mehr als nur ein Wort, das das Ende eines Arbeitstages definiert. Feierabend beschreibt die wohltuende Erleichterung nach vollbrachter Arbeit, den Stolz auf das Geleistete, das klare Signal, den Computer herunter zu fahren, die Bürolampe auszuschalten und nach Hause zu gehen. Der Feierabend verspricht wohlverdiente Entspannung, abschalten, runterfahren. Doch obwohl das Wort Feierabend so positiv besetzt ist, gilt es inzwischen schon fast als ungehörig, auf ihm zu beharren. 

Auf den eigenen Feierabend ohne schlechtes Gewissen zu bestehen, das schaffen nur noch sehr wenige. Der Großteil der arbeitenden Bevölkerung muss durch ständige Präsenz Leistungsbereitschaft demonstrieren.

9-to-5-Jobs gelten inzwischen als recht altmodisch. Überstunden kann man dann ja einfach wieder abfeiern, wenn die Zeiten weniger hektisch sind. Doch dafür bietet sich immer seltener die Gelegenheit.

Das Wort Feierabend hat im Deutschen einen ganz besonderen Beiklang: das wohlige Bewusstsein, für den Tag genug geschafft zu haben und sich nun dem angenehmen Teil des Tages widmen zu können. Dieses wohlklingende Wort sollte deshalb nicht allein den Sprachhistorikern überlassen werden. 

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„Wenn in der eigenen Beziehung plötzlich die Funken schlagen, fallen sie überall auf: die streitenden, distanzierten, desillusionierten und manchmal auch gleichgültigen oder gar fiesen Paare. Im Angesicht der zahllosen ehelichen Grausamkeiten, mit denen man im zunehmenden Alter konfrontiert wird, kuscheln wir uns manchmal abends mit einem Glas Wein aufs Sofa und raunen: „Eigentlich haben wir es doch gut.“ Dabei sind wir selbst zu erheblichen Fisimatenten in der Lage.“

„Liebe, Du Monster“ erzählt in Episoden über die ganz klassischen und oft sogar charmanten Krisen einer Ehe: von schweigenden Männern, Beziehungs-Dramen auf der Autobahn und der Erotik gemeinsamer Abenteuer. Tiefe, große, dauerhafte Liebe ist ein Prozess. Sie muss sich bewähren und bleibt nicht einfach brav sitzen, bis man sie aufruft. 

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Afrikanische Babys schreien weniger als deutsche; in japanischen Kitas fühlen sich die Kleinen besonders wohl; in Finnland leistet die Schul-Ambulanz erste Hilfe bei ungenügendem Lernerfolg – können es die anderen besser? 

Michaela Schonhöft hat viele Länder bereist und mit Eltern rund um den Globus gesprochen. Ihr Fazit: Den Kindern und ihren Eltern geht es umso besser, je weniger Erwartungen auf ihnen lasten – Liebe und Gelassenheit sind immer noch die besten Voraussetzungen für glückliche Kinder.

"Offen und nicht deterministisch ist der Ansatz der Autorin, sie ist dem Wandel von Erziehung in Ballungsräumen und im entlegenen Hinterland auf der Spur, sie hat Eltern, Kinder, Ethnologen, Neurowissenschaftler und Bildungsforscher interviewt und blickt auch in historische Quellen wie Johanna Haarers berüchtigten Erziehungsratgeber im Nationalsozialismus, der den „lieben Müttern“ möglichst viel Härte und Kälte auch mit Säuglingen empfahl und noch bis in die 60er Jahre in leicht entnazifizierter Form neu aufgelegt wurde. Zitiert wird auch Margaret Meads berühmte Studie „Coming of Age in Samoa“, in der die Ethnologin berichtete, dass es in der von ihr beobachteten Gesellschaft das Phänomen der Pubertät, der Konflikte zwischen den Generationen nicht gebe. Im zyklischen Weltbild ist weder Platz noch Bedarf für den Fortschritt, der Konflikte mit sich bringt. Heute, in der medialisierten Welt, ist er nirgends mehr aufzuhalten." (tagesspiegel)

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