MICHAELA SCHONHÖFT

                                                                        Autorin - Soziologin - Coach 

 

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Was vom Tage übrig bleibt - die Gewerkschaften und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf

 

Wie Beschäftigte unterschiedlicher Altersgruppen, Männer wie Frauen, heute Vereinbarkeit beschreiben, erleben, fordern und diskutieren, ist natürlich nicht nur für GewerkschafterInnen interessant, sondern für alle, die sich intensiver und differenzierter mit dem Thema auseinandersetzen möchten.

Für die meisten arbeitenden Eltern ist eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf wesentlich. Aber nur knapp ein Drittel von ihnen halten die Bedingungen in den Unternehmen für zufriedenstellend. Die Gewerkschaften haben sich trotz ihrer vermittelnden Funktion zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern bisher wenig in den Diskurs eingeschaltet. Obwohl die Frage nach der Vereinbarkeit nach wie vor in erster Linie von ihnen als ein "Frauenproblem" konstruiert wird, mehren sich doch die Anzeichen, dass sich die Argumentationsstrategien verändern.


 

                                             FAMILIE & PARTNERSCHAFT


 

Afrikanische Babys schreien weniger als deutsche; in japanischen Kitas fühlen sich die Kleinen besonders wohl; in Finnland leistet die Schul-Ambulanz erste Hilfe bei ungenügendem Lernerfolg – können es die anderen besser? 

Michaela Schonhöft hat viele Länder bereist und mit Eltern rund um den Globus gesprochen. Ihr Fazit: Den Kindern und ihren Eltern geht es umso besser, je weniger Erwartungen auf ihnen lasten – Liebe und Gelassenheit sind immer noch die besten Voraussetzungen für glückliche Kinder.

"Offen und nicht deterministisch ist der Ansatz der Autorin, sie ist dem Wandel von Erziehung in Ballungsräumen und im entlegenen Hinterland auf der Spur, sie hat Eltern, Kinder, Ethnologen, Neurowissenschaftler und Bildungsforscher interviewt und blickt auch in historische Quellen wie Johanna Haarers berüchtigten Erziehungsratgeber im Nationalsozialismus, der den „lieben Müttern“ möglichst viel Härte und Kälte auch mit Säuglingen empfahl und noch bis in die 60er Jahre in leicht entnazifizierter Form neu aufgelegt wurde. Zitiert wird auch Margaret Meads berühmte Studie „Coming of Age in Samoa“, in der die Ethnologin berichtete, dass es in der von ihr beobachteten Gesellschaft das Phänomen der Pubertät, der Konflikte zwischen den Generationen nicht gebe. Im zyklischen Weltbild ist weder Platz noch Bedarf für den Fortschritt, der Konflikte mit sich bringt. Heute, in der medialisierten Welt, ist er nirgends mehr aufzuhalten." (tagesspiegel)

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Beiträge

 

"Die Kinder des Paragraphen 1008 - Drogenkrieg in Bolivien" (Michaela Schonhöft)

in: "Ich will endlich Frieden", terre des hommes, Herausgeber Hans-Mari Große-Oetringhaus

 

Kinder als Opfer von Krieg! – Für erschreckend viele, und es werden immer mehr, ist Krieg alles beherrschender Alltag. Sie kennen nichts anderes – seit ihrer Geburt. terre des hommes führt eine Kampagne durch, die auf die Not von Kindern in (Bürger)Kriegsgebieten aufmerksam machen möchte. Dazu versammelt Hans-Martin Große-Oetringhaus hier Beiträge zu verschiedenen Krisengebieten. In fünf Teilen behandeln Autorinnen und Autoren Krieg und Friedensforschung, die Erfahrungen von Flüchtlingskindern sowie die Kriegsberichterstattung in den Medien. Der Herausgeber versteht sein Buch ausdrücklich nicht als Kriegsbuch, sondern auch als ein Buch der Friedenssehnsucht all jener jungen Menschen, die als Betroffene nicht nur unter dem Krieg leiden und vom Frieden träumen, sondern sich auch im Rahmen ihrer Möglichkeiten für Frieden einsetzen. Anregungen für Aktionen und Unterricht finden sich ebenso wie Dokumente und weiterführende Informationen. Ein Teil des Erlöses fließt an terre des hommes zur Unterstützung der Kampagne zurück.