Familie und Arbeit global gesehen

Arbeit, Liebe und das Leben im Allgemeinen

Do

13

Okt

2016

Die Wahrheit, nichts als die Wahrheit

 

Vom Umgang mit notorischen Lügnern

 

 Eine gute Bekannte, Schriftstellerin von Beruf, sprach einst einen Satz aus, der auch zu meinem eigenen Mantra geworden ist: „Ich hoffe, ich muss nie wieder in einem Büro arbeiten“. Diese Bekannte ist eine überaus sympathische Person,  sehr teamfähig, loyal und kompromissbereit – eigentlich die perfekte Kollegin. Sie hat hohe ethische Standards, und diese macht sie vor allem bei sich selbst geltend. Während der Arbeit im Büro war sie immer wieder verblüfft, wie niedrig bei anderen die Latte in Sachen Anstand lag. Immer wieder musste sie in die Abgründe menschlicher Kollegenseelen blicken, die sich häufig bereits wegen Kleinigkeiten extrem illoyal, kompromisslos und egozentrisch verhielten. Diese Erfahrungen motivierten sie dazu, ihre eigene Chefin zu werden, Freunde zu Kollegen zu machen und fleißig Bücher zu schreiben.

 

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Do

06

Okt

2016

Arbeiten, Mensch bleiben

 

"Der Computer arbeitet deshalb so schnell, weil er nicht denkt“, schrieb einst der Journalist und Satiriker Gabriel Laub. Und auch Herr Virchow, nach dem viele Kliniken benannt sind, erkannte früh: „Es wird ja fleißig gearbeitet und viel mikroskopiert, aber es müsste mal wieder einer einen gescheiten Gedanken haben.“ Menschen sind keine Maschinen. Ebenso ist ihre Arbeitskraft rational nur bedingt berechenbar.

 

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Di

13

Sep

2016

Warum Burnout keine Privatangelegenheit sondern Chefsache ist

Ich muss zugeben: Es gibt im Feld der Arbeitswissenschaften einige Studien, bei denen man schon anhand der Eingangsfrage das Ergebnis erraten kann. Dazu gehört beispielsweise die Forschungserkenntnis, dass Menschen mit einer 30-Stunden-Woche weniger gestresst sind und sich besser konzentrieren können als diejenigen, die 50 Stunden in der Woche arbeiten. In diese Kategorie fällt auch die Einsicht, dass cholerische Chefs im Unternehmen großen wirtschaftlichen Schaden anrichten.

 

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Mo

05

Sep

2016

Ein Plädoyer für echte Auszeiten

 

Eine sehr gute Freundin von mir zieht es immer wieder in die Ferne. Sie hat einen anspruchsvollen Job und gilt aufgrund ihrer speziellen Qualifikationen als eigentlich unentbehrlich. Trotzdem überzeugt sie alle ein bis zwei Jahre ihren Arbeitgeber, ihr mehrere Wochen oder gar Monate unbezahlte Extra-Auszeit zu gönnen. Diese Freundin verbrachte drei Monate in Tel Aviv, reiste wochenlang durch Amerika und jüngst eineinhalb Monate durch Australien. Ihr Konto ist danach leer, aber Laune, Energielevel und Arbeitsmotivation wieder auf Höchstniveau. Das weiß ihr Arbeitgeber sehr zu schätzen, wenn auch zähneknirschend. Dank des Argumentationstalentes dieser Freundin müssen ihre Chefs eingestehen, dass auch eine eigentlich unentbehrliche Mitarbeiterin mal eine echte Auszeit braucht.

 

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